Als Maler ist er jetzt wieder zu entdecken mit seiner strengen Formensprache, die zum gestalterischen Element seiner Bilder wurde. Die Bedeutung von Farbe und Raum wird in der Malerei vom System der Perspektive theoretisch vollzogen und entfaltet eine Tiefenwirkung wie in der Architektur. Diese Erkenntnis hat E.O. Köpke bewußt eingesetzt und sich mit der Frage beschäftigt, wie Licht im Raum darstellbar ist. Seine Serie „Helle Mitte“ ist Teil seines umfangreiches Nachlasses und wird von seinem Sohn Wulf Köpke betreut.
E.O. Köpke ( 1914 – 2009) studierte an der Kunstakademie bei Werner Heuser und hat seit den 50iger Jahren als Glasmaler in fast 50 Kirchen, Kapellen und öffentlichen Bauten im Rheinland und außerhalb gewirkt. Daneben entstanden zahlreiche Werke für Kunst am Bau, Mosaiken, Gemälde, Grafik und Buchillustrationen