Die Bilder verschiedener Flüsse, die sowohl die Oberfläche und Reflexionen des Wassers als auch Teile der Flussufer zeigen, sind als Ausschnitt konzipiert und mit Titeln versehen, die von Lucretius‘ “De Rerum Natura“, Buch IV entnommen sind.
In diesem speziellen Buch schreibt der römische Autor Lukrez in Versen über die Entstehung von Bildern, den Prozess der Wahrnehmung und die Sinne im Allgemeinen.
Wenn man die Flüsse betrachtet, beginnt man eine Unsicherheit hinsichtlich der Perspektive und Orientierung zu spüren, die assoziativ entsteht. Der Raum dehnt sich für den Betrachter aus und begegnet so diesen Werken.